„Hab ich selbstgemacht“

Liebe Bastelfreunde,

nach fast fünf Monaten Blog-Bestehen bekommt ihr nun endlich den ersten Buchtipp von mir. Das Buch heißt „Hab ich selbstgemacht“ und ist geschrieben von Susanne Klingner, einer freien Journalistin.

Hab ich selbstgemacht
Das Buch ist ein echter Allrounder, denn es entstand, als die Autorin beschloss, sich dem „Rausch des Selbermachens“ hinzugeben und alles, was auch nur irgends möglich ist, selbst zu machen – vom Brot über den eigenen Gemüseanbau über die selbstgenähte Hose bis hin zur eigenen Kosmetik.

Die Autorin hat ihre Erfahrungen – ob gut oder schlecht, ob gelungen oder nicht – im Tagebuch-Format festgehalten. Sie hat ihre Versuche ausführlich dokumentiert, manchmal sogar mit kleinen lustigen Skizzen, und selbst ungewöhnliche Projekte in Angriff genommen. Dabei hat sie einen derart sympathischen Schreibstil – ich musste beim Lesen mehrmals schmunzeln, vor allem, weil ich Situationen wieder erkannte und so gut nachvollziehen konnte.

Ich selbst habe schon einige Dinge aus dem Buch selbst ausprobiert, beispielsweise das „Faule Brot“ und den „besten Stollen der Welt“. Generell finde ich die Aktion, die Susanne Klingner gestartet hat, sehr inspirierend. Es gibt Dinge, die lohnt es sich einfach selbst zu machen, ob nun wegen des Geldes, wegen der Persönlichkeit oder wegen der Erfahrung. In der heutigen Gesellschaft wird einfach zu viel konsumiert und zwar größtenteils – wenn wir mal ganz ehrlich zu uns sind – weil wir einfach zu faul sind und es viel einfacher ist Fertigprodukte zu kaufen.

Aber Susanne Klingner zeigt: So ein Brot ist ganz leicht und schnell gebacken und für das Geld für die Zutaten bekommt man beim Bäcker nicht mal ein halbes. Ein selbstgenähtes Kleid mag einiges an Aufwand bedeuten, aber man kann sich Stoff und Schnitt selbst aussuchen und anpassen, weiß hinterher, dass es optimal sitzt und hat dann ein absolutes Unikat, das es nirgends zu kaufen gibt. Bei selbst angebauten Gemüse und Kräutern weiß man, dass es wirklich BIO ist und wie Oma schon sagte: „Gartenarbeit ist gut für die Seele!“ Und längst vergessene Handwerksarbeiten wie Schuhe machen, Käse herstellen und Töpfern sind eine willkommene Abwechslung und ideal, um dem tristen Alltag zu entfliehen.

Jedem, der in die Welt des Selbermachens eintauchen will, aber auch den „alten Hasen“, kann ich dieses Buch wirklich nur ans Herz legen. Ihr werdet es nicht bereuen – versprochen!

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Ein Gedanke zu „„Hab ich selbstgemacht“

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