Küche á la Mama – Flippes mit Appelmus

Hallöle, da draußen,

als Tochter einer Mutter weiß ich: Bei Mama schmeckt’s am Besten! Nur ist es für jedes Kind irgendwann an der Zeit, das heimische Nest zu verlassen und dann hat man keine Mutter mehr um sich herum, die einen jeden Tag mit seinem Lieblingsgerichten bekocht. Vor allem dann, wenn man 100km zwischen sich hat.

Um mir ein klein wenig Nostalgie und Heimeligkeit ins neue Zuhause zu holen, habe ich also eines der beliebtesten Lieblingsessen meiner Familie gemacht – Flippes mit Apfelmus! ^^

Manch einer kennt sie als Reibekuchen, andere als Dippekuche, die Hunsrücker nennen sie Flippes, doch die gängigste Bezeichnung ist vermutlich: Kartoffelpuffer!

Flippes mit Appelmus

Die Herstellung ist denkbar einfach. Für zwei Personen braucht man:

  • 5 bis 6 große und dicke Kartoffeln
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 bis 3 Eier
  • Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Maggi
  • Muskatnuss
  • optional: Kräuter wie Petersilie, Basilikum, etc.

Die Kartoffeln werden mithilfe eines Reibeisens zerkleinert und mit der Zwiebel, den Eiern und dem Paniermehl zu einem Brei verrührt. Nehmt gerade so viel Paniermehl, dass der Brei auch wirklich ein Brei ist – also nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig. Dann wird das Ganze gewürzt – mit Salz, Pfeffer, Maggi und Muskat. Außerdem könnt ihr mit Kräutern experimentieren, wenn ihr einen bestimmten Geschmack miteinbringen wollt. (Ich hab’s mal mit Petersilie, Basilikum und Oregano gewagt – mit Erfolg!)

Anschließend schnappt ihr euch eine Pfanne und Öl und dann kann der Spaß auch schon anfangen. Gebt jeweils einen großzügigen Esslöffel von euren Kartoffel-Misch-Masch in die Pfanne, drückt ihn ein bisschen platt, so dass er überall etwa die gleiche Dicke hat und dann bratet ihn von beiden Seiten goldbraun. Das war’s auch schon! Den fertigen Flippes könnt ihr dann aus der Pfanne auf einen großen Sammelteller legen! (Am besten auf eine Warmhalteplatte stellen)

In eine gängige Pfanne passen etwas drei Flippes, ihr müsst immer mal wieder etwas Öl nachgießen und bis der ganze Brei wortwörtlich verbraten ist, gehen schonmal gut 7 bis 8 Bratvorgänge ins Land.

Zuhause „bei Mama“ gab’s die Flippes traditionell mit „Appelmus“ oder „Appelkompott“ – entweder gekauft oder selbstgemacht. Wenn was übrig geblieben ist, wurden die kalten Flippes abends als Brotbelag benutzt – meist in Kombination mit Wurst. Ihr seht: Man kann die Flippes sowohl süß wie auch herzhaft servieren.

Ja, sie sind etwas aufwendiger, die Kartoffel-Reiberei ist echt nervig, aber sie sind einfach zuzubereiten und ich finde, dass es sich für die Flippes auf jeden Fall lohnt. Die sind einfach zu lecker! ^^

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und Schlemmen!

Liebe Grüße,

eure Steffie

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