Aus zwei mach eins – das Mixed-up-Shirt

Hallo, ihr Lieben,

jede Frau (und sicher auch einige Angehörige der Männerwelt) kennt das Problem: Es gibt Tage, da stehen wir vor dem Kleiderschrank, der mit zahllosen Kleidungsstücken gerappelte voll gestopft ist und alles was wir tun können, ist seufzen und denken: „Verdammt, ich hab nix anzuziehen!“ Kommt euch bekannt vor, oder? ^^

Nun ist es ja jetzt bei mir so, dass ich aufgrund des Umzugs meinen Kleiderfundus schon von absolut unliebsamen, zu klein gewordenen und einfach nicht mehr zu rettenden Stücken befreit habe. Allerdings gibt es da noch ein paar Sachen, die eigentlich nicht mehr so richtig passen oder die ich eigentlich so gut wie nie trage. Darunter hauptsächlich T-Shirts oder Tops, die ich entweder…

… sehr gerne hab, aber die mittlerweile ein wenig zu kurz geraten sind oder…

… nicht wegschmeißen möchte, weil sie noch nigelnagelneu sind (aller Wahrscheinlichkeit nach von Frau Muttern angeschleppt…) oder…

… wegen ihres Erinnerungswertes behalten möchte (Abschluss, Reisesouvenir, Events, usw.).

Also habe ich ein wenig Kreativität und Fantasie spielen lassen und mir gedacht: „Wieso eigentlich nicht mal zwei alte Dinge zu etwas neuem kombinieren?“ Ich hab mich also als erstes auf meinen T-Shirt-Stapel gestürzt und all die T-Shirts rausgesucht, die in die Kategorie „Muss neu verwertet werde“ hineinpassen. Dann hab ich geschaut, was sich davon kombinieren lässt.

Meine erste Wahl fiel auf meine Souvenir-Shirt aus Prag mit zwei aufgestickten Katzen und dem gestickten Schriftzug „Prague“ auf der Front. Als „Partner“ wählte ich ein unifarbenes, relativ quietschpinkes T-Shirt, dass mir bis dato meistens einfach zu grell war, aber dessen Farbe wunderbar mit dem Motiv des Prag-Shirts zu harmonieren schien.

Der nächste Schritt war das Auseinandernehmen der beiden Oberteile. Vom Prag-Shirt schnitt ich den unteren Teil unterhalb des Motivs in einer schrägen Linie ab. Das Oberteil legte ich auf das pinke Shirt, sodass der höchste Punkt der Schräge unterhalb der Ärmel des pinken Shirts lag und schnitt genau entlang dieser Schräge auch das pinke Shirt auseinander.

Anschließend schnappte ich mir den oberen Teil des Prag-Shirts und den unteren Teil des pinken Shirts und steckte sie mithilfe von Stecknadeln aneinander. Dann hieß es nur noch Nähmaschine anwerfen und los!

Heraus kam ein neues T-Shirt, das absolut top aussieht und das endlich lang genug runtergeht, dass der Bauch nicht mehr bei jedem Strecken rausguckt. Gleichzeitig habe ich mein Souvenir von Prag erhalten und ein unliebsames Oberteil in ein neues Lieblingsstück verwandelt. Und der ganze Spaß hat im Grunde nicht mal eine Stunde Zeit gekostet.

Na, was meint ihr? Hat was, oder? ^^

Ganz liebe Grüße,

eure Steffie

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2 Gedanken zu „Aus zwei mach eins – das Mixed-up-Shirt

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