Ein Antrieb für Vorsätze…

Hallo, ihr Lieben,

ihr erinnert euch an meinen Vorsatz, dieses Jahr so viel wie möglich selbst zu machen?

Ich hatte ja angemeldet, dass ich 2016 alles, was irgends möglich ist, selbst herzustellen – vom Brot über Süßigkeiten, Geschenke und auch meine Kleidung.

Nun muss ich sagen: Meine Näherfahrung ist noch nicht so groß. Ich nähe gerne Kleinkram wie Taschen oder so. Ich hab mir zwar schon ein, zwei (eher notdürftige) Karnevalskostüme genäht und letztes Jahr konnte ich dank eines SewAlongs noch einige wertvolle Erfahrungen sammeln. Aber Kleidung – das ist ein ganz anderes Kaliber!

Nun bin ich heute früh auf etwas gestoßen, dass für mich quasi der Wink mit dem Zaunpfahl ist, jetzt endlich in die Gänge zu kommen.

Projekt Brot und ButterDie liebe Siebenhundertsachen veranstaltet einen SewAlong zum Thema „Brot & Butter“. Es geht darum, eine allgemeine Bestandsaufnahme davon zu machen, in welchen Klamotten man sich durch den Alltag bewegt, wie sich das mit den Kleidungsstücken abstimmt, die man tatsächlich im Kleiderschrank hat und was uns im Grunde zu unserem Glück noch fehlt. Was ist also unser „alltägliches Brot“, wenn es um unsere Kleidung geht? Der erste Schritt ist also eine Analyse meines Alltags und eine Definition der Kleidung, die am besten dazu passt.

 

Wie sieht also mein Alltag aus?

Ich bin derzeit Architekturstudentin. Studentin bedeutet, dass ich die Hälfte meiner Zeit an der Uni zubringe – größtenteils auf meinem Allerwertesten sitzend in den Vorlesungen. Architektur heißt, dass ich mich öfter auch mal schmutzig machen muss, z.B. beim Modellbau.

Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Küche, denn ich backe und koche leidenschaftlich gerne, was mitunter auch nicht immer schmutzfrei von statten geht. Wenn ich nicht in der Küche stehe, sitze ich am Tisch oder auf der Couch und bastle, handarbeite oder beschäftige mich am Laptop.

Was trage ich gerne?

Ich mag’s gerne gemütlich, weswegen ich ein großer Fan von Pumphosen bin. Bequeme Jeans mag ich auch. Ich trage gerne etwas längere T-Shirts oder Sweatshirts. Im Sommer sieht man mich oft in weiten Röcken und Spaghetti-Tops. Ab und an darf es auch gerne mal ein Kleid sein.

Farbtechnisch darf es gerne etwas farbenfroh sein. Ich liebe lila, es darf auch gerne etwas pink oder Tannengrün dabei und generell mag ich bunt sehr gerne.

Was mag ich eher weniger?

Ich bin kein großer Fan von Poloshirts, Blusen oder anderen Kleidungsstücken mit Kragen.

Meine derzeitigen Lieblingsstücke…

… bestehen aus einer neu ergatterten dunkelblauen Jeans mit ein paar Schmucknieten an der Seite, zwei neue T-Shirts von Shirtpunsh (einmal mit Stitch und einmal mit Thor) und meine beiden total verblassten und halb kaputten schwarzen Pumphosen.

Was benötige ich?

Ich brauche robuste, möglichst leicht zu reinigende Kleidung, die aber auch gleichzeitig bequem ist und ordentlich (soll heißen: alltagstauglich) aussieht. Ich mag es zwar locker, aber das bedeutet nicht, dass ich schludrig aussehen will. Ich versuche den schmalen Grat zwischen „sportlich-gemütlich“ und „elegant schick“ zu gehen.

Ich brauche dringend mehr und neue Pumphosen, eine zweite tolle Jeans wäre auch nicht verkehrt, es mangelt mir an Sweatshirts, bei denen nicht mein Bauch rausguckt, wenn ich mich mal etwas strecke und ein paar mehr schöne T-Shirts könnten auch nicht schaden.

Es mangelt mir generell an schicken Kombinationsmöglichkeiten, auch was Jacken angeht. Und von der Kleidung, die man so unter der eigentlichen Kleidung trägt, könnte ich auch etwas mehr gebrauchen.

Meine Ziele:

Ich möchte dieses Jahr meine Garderobe mit individuellen Unikaten auffrischen und ich möchte mich an neuen Nähherausforderungen ausprobieren.

Diese Kleidungsstücke stehen auf meiner To-Do-Liste:

  • Pumphosen
  • längere T-Shirts mit Rundhalsausschnitt
  • längere Sweatshirts mit Rundhalsausschnitt
  • Pulli mit U-Boot-Ausschnitt
  • Jeanshose
  • Shortys
  • BH
  • Jacke/Blazer
  • ein oder zwei Kleider
  • ein oder zwei Röcke
  • eine Küchenschürze

Sonstige Anmerkungen

Der SewAlong von Siebenhundertsachen ist für die Dauer von drei Monaten ausgerichtet. Ich habe keine Ahnung, ob ich innerhalb dieser Zeit alle meine Pläne umsetzen kann. Ich weiß aber mit Sicherheit, dass ich dieses Projekt auf das ganze Jahr (und vielleicht auch darüber hinaus) ausweiten werde.

Ich werde mich, was die Fertigungsart betrifft, hauptsächlich auf das Nähen konzentrieren, werde mich aber eventuell auch mal am Häkeln oder Stricken versuchen.

 

Ich werde dann man in den nächsten Tagen meine noch recht jungfräulichen Schnittmuster und meine Stoffe durchwühlen und sehen, was sich damit anfangen lässt.

Liebe Grüße,

eure Steffie

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Ein Antrieb für Vorsätze…

  1. Pingback: Wie das Leben so spielt… – ein kleiner Halbjahres-Rückblick | CreaSTYLity

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