Wie das Leben so spielt… – ein kleiner Halbjahres-Rückblick

Hallo, liebe Leute,

seit vier Tagen haben wir nun schon Juli und so befinden wir uns jetzt definitiv in der zweiten Hälfte des Jahres 2016. Meiner Meinung nach der perfekte Zeitpunkt um einen kleinen Rückblick zu wagen. ^^

Also, was ist denn bis jetzt alles passiert? Wie hat das mit den guten Vorsätzen so funktioniert? Und wie geht es weiter im Jahre 2016?

Nun – gleich zu Beginn eine schlechte Nachricht. Nach monatelanger Herumgedoktorei wegen meiner Schmerzen im rechten (und inzwischen auch linken) Arm wurden nach einem Aufenthalt in der Rheumaklinik Lymphödeme in meinen beiden Armen diagnostiziert.

Das Prinzip ist einfach. Das Lymphsystem ist eine Art Abfallstoffentsorgungssystem des Körpers. In meinen Armen funktioniert dieses System nicht mehr selbstständig, weswegen sich Lymphflüssigkeit dort staut, was zu einer Schwellung führt, die dann auf die Nerven drückt und die Schmerzen verursacht. Um das Lymphsystem zu entlasten und zu unterstützen, trage ich nun Kompressionsstrümpfe an Händen und Armen und muss regelmäßig zu einer Lymphdrainagen-Massage. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen darf ich meine Arme nicht überlasten, d.h. nichts Schweres heben und tragen, in der Hausarbeit kürzer treten und auf meine derzeitiges Architekturstudium bezogen: kein Modellbau, kein stundenlanges präzises Zeichnen von Grundrissen, Bauplänen und Normschriftentwürfen und keine Gips und Beton gießen.

Nun hatte ich ja im Herbst ohnehin vor, das Studienfach zu wechseln – zu Produktgestaltung. Allerdings muss man dort ebenso viel zeichnen und Modellbauen wie im Architekturstudium, von daher kann ich mir das auch in die Haare schmieren. Privat darf ich zwar noch meine Basteleien mache, aber auch nur, solange ich es nicht übertreibe. Und wenn ich ehrlich sein soll: Mit den blöden Kompressionsstrümpfen kann man kaum etwas Vernünftiges machen.

Mittlerweile hab ich mich mit dieser Situation mehr oder weniger abgefunden. Zumal ich damit rechnen muss, dass ich damit den Rest meines Lebens zubringen werden muss. Der neue Studiengang im Herbst wird also Germanistik, gebastelt wird nur noch privat und die Hausarbeit muss sich halt auf längere Zeit verteilen. Es ist nicht schön, aber sich auf den Boden zu werfen und bockig rumzuschreien hat noch keinem geholfen.

Kommen wir aber jetzt zu dem, weswegen ich diesen Beitrag überhaupt schreibe: Wie läuft es mit den guten Vorsätzen? Am Anfang des Jahres hatte ich ja diesen Beitrag geschrieben. „So viel wie möglich selbst herstellen“ sollte das Motto des  Jahres werden. Was Brot und Kuchen angeht, hab ich auch ganz gut durchgehalten. Zugegeben – manchmal hatte ich einfach keinen Bock und hab das Brot gekauft, aber zumindest am Anfang des Jahres gab es regelmäßig selbstgebackenes Brot. Aber neben den selbst hergestellten Backwaren habe ich mich auch an Eiscreme, Schokolade und Pralinen versucht. Ich würde also den Punkt „Küchen-DIY“ als erfolgreich abhacken. ^^

Der zweite Punkt auf der DIY-Liste 2016 war „Kleidung“. Ich muss zugeben, dass dieser Punkt leider noch gar nicht angegangen wurde – trotz der tollen Motivation am Anfang des Jahres. Dies mag zum Teil an meiner Arm-Lymphödem-Geschichte liegen, zum anderen an der allgemeinen Unzufriedenheit, die diese in mir ausgelöst hat bzw. manchmal immer noch auslöst. Ich werde mir aber in nächster Zeit nochmal genauere Pläne zu diesem Teil des DIY machen und mich dann an die geplanten Projekte geben.

Das letzte DIY-Thema war „Geschenke“. Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich immer etwas Selbstgemachtes verschenkt habe, auch wenn eine gekaufte Kleinigkeit dabei war. Mein Patensohn z.B. bekam zu Ostern ein Eierschachtel-Huhn, eine selbstgemachtes Maxi-Ü-Ei  und ein Häkelhäschen. Zum Muttertag bekam meine Mutter einen selbstgemachten Tassengarten. Mein Alltagsheld bekam zu Valentinstag selbstgebackene Lebkuchenherzen.  Wirklich mehr Geschenkgelegenheiten hatte ich bis jetzt noch nicht. ^^ Aber bis jetzt, würde ich sagen, war ich auch in diesem DIY erfolgreich. ^^

Neben den DIY-Vorsätzen hatte ich auch Klassiker wie Ernährung und Sport auf meiner Liste stehen.  Der Sport lässt immer noch zu wünschen übrig und auch die Ernährungsumstellung auf Low-Carb könnte konsequenter umgesetzt werden. Ich denke, ich sollte einfach mehr Zeit in die Koch- und Einkaufsplanung investieren.

Die Möglichkeit für Sport ist nun aufgrund der Lymphödem-Geschichte eingeschränkt. Schwimmen kann ich natürlich nach wie vor, aber Bogenschießen fällt wohl ins Wasser…

Das wäre es von meinen privaten Vorsätzen. ^^

Wie läuft es denn bei euch bis jetzt? ^^

 

Liebe Grüße,

eure Steffie

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Wie das Leben so spielt… – ein kleiner Halbjahres-Rückblick

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