Im Guggenheim-Museum

Hallo, ihr Lieben,

guggenheim-museumauf unserer diesjährigen Fahrt nach Spanien legten Schatz und ich auch einen Zwischenstopp in Bilbao ein. Dort besuchten wir natürlich das berühmte Guggenheim-Museum.

Ich muss schon sagen, dass es ein kleines Erlebnis war, mal vor einem Gebäude zu stehen, was man sonst nur von Bildern aus dem Kunstunterricht kennt. Die Architektur ist ja schon ziemlich beeindruckend. Ebenfalls beeindruckend war aber auch das, was uns drinnen erwartete.

Das Raum-im-Raum-Gefühl

Als erstes betraten wir eine Halle in der mehrere massive Metallplatten aufgestellt waren, die begehbare Gebilde bildeten. Wenn man nun durch diese Konstrukte durchging, konnte man mehrere Effekte feststellen.

Zum einen gab es öfters eine Diskrepanz zwischen dem Abstand der Platten am Boden und dem der Platten an der Seite, die zur Decke zeigte. Dies führte zu einer verzerrten Wahrnehmung des Raums.

Dann waren da noch die Lichtverhältnisse. Manchmal fiel viel Licht ein, dann gab es Stellen, wo es durch die gebogenen Platten so dunkel wurde, dass man das Gefühl hatte, in der Platte wäre ein Hohlraum. Doch wenn man hin fasste, spürte man das kalte Metall.

Es war ein tolles Raum-Im-Raum-Erlebnis!

Andy Warhols 103 Schattenbilder

Als nächstes schauten wir uns die Ausstellung von Andy Warhol an. Wie das Gu8_shadows_andy_warhol_museo_guggenheim_blog_valeria_carbo_guellggenheim-Museum selbst, kannte ich die Bilder dieses Künstlers bisher nur aus dem Kunstunterricht. Überraschenderweise erwarteten uns weder Marilyn Monroe noch die berühmten Suppendosen, sondern über 100 Gemälde an den Wänden aneinander gereiht. Die Gemälde zeigten jeweils das gleiche Motiv, doch in unterschiedlichen Farbtönen und Techniken.

Es hatte schon eine echt tolle Wirkung, dass die Bilder alle in einer Reihe hingen. Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde man in einem Karrusell sitzen und zusehen, wie die Umgebung um einen verschwimmt.

 

Was mich sonst noch ansprach

Gelmeroda IV – Lyonel Feininger

Natürlich s6683946f784fa72a8563504cfb3a80e5ahen wir uns auch noch die Werke der anderen Künstler an. Mich sprach besonders das Gemälde „Gelmeroda IV“ von Lyonel Feininger an.

Ich fand die teils kristalline Struktur, die mich aber auch etwas an Origami erinnerte, sehr ansprechend.

 

Zerknülltes Papier

Was mich fast noch mehr faszinierte und auch etwas belustigte, waren die Metallskulpturen, die kurz vor dem Guggenheim-Museum auf der Straße zu sehen waren. Sie stellten Papierknäuel da. Wie das Papier, dass man zerknüllt, nachdem man den Brief falsch angefangen oder einen Fehler in der handschriftlichen Arbeit gemacht hat.

Es war in jedem Fall ein sehr kreativer und inspirierender Ausflug. ^^

Liebe Grüße,

eure Steffie

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Ein Gedanke zu „Im Guggenheim-Museum

  1. Pingback: Quer durch Frankreich nach Spanien | CreaSTYLity

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