Interplanetario III 2016

Hallo, liebe Leute,

hier nun auch endlich mein Bericht zum Infinity Interplanetario III 2016 in Vigo.

In dieses Jahr war einiges anders. Nicht nur, dass das Event auf zwei Räume aufgeteilt wurde, generell mehr Angebote stattfanden und einige Bekannte diesmal nicht dabei sein würden. Wir waren dieses Jahr auch nicht die einzigen Deutschen UND dieses Jahr würde ich beim Turnier mitspielen. Aber das starte ja erst am Samstag. Das Event allerdings startete bereits freitags.

Um 10 Uhr öffneten die Türen, um 10.15 Uhr trafen wir ein. Erste Mission des Tages: Ein Plüsch-Pulpi ergattern! (Zur Erklärung: Pulpi ist ein süßer orangener Tintenfisch und Maskottchen des Events und es gab dieses Jahr zum ersten Mal Plüschtiere. ^^) Schatz und ich machten uns also auf an den Verkaufsstand und wurden prompt enttäuscht: Alle Pulpis ausverkauft! Wir standen etwas verdattert da. WAS?! Nach einer Viertelstunde schon alle verkauft? Als wir dann aber erfuhren, dass so ein Plüschpulpi uns 25 € gekostet hätte, dachten wir uns: „Da können wir das Geld auch besser anlegen.“ Gesagt,… äh, ich meine gedacht, getan – und wir kauften uns je ein Event-T-Shirt, je einen Metallbecher mit Fraktionslogo, eine Pulpi-Event-Tasse, Würfelbeutel und ein neues Maßband und einen Laserpointer. ^^

Die Hoffnung auf ein Plüsch-Pulpi war aber noch nicht ganz verschwunden, denn bei den zahlreichen Aktionen, die angeboten wurden, konnte man sogenannte Pulpi-Coins verdienen und mit genügend davon ein Plüsch-Pulpi ergattern. Ich machte also beim Speed-Painting mit (fragt nicht nach dem Ergebnis -.-°), malte ein Ausmalbild aus, ließ mich mit der diesjährigen Cosplayerin ablichten und auch für unsere Einkäufe und das Turnier gab es Pulpi-Coins, aber es reichte natürlich vorne und hinten nicht. *Augenverdreh*

 

By the way: Die Cosplayerin kam lustigerweise auch aus Deutschland. Unter dem Künstlernamen „Yashia“ kam sie am Freitag als GoGo Marlene und samstags als Reverend Healer zum Event und das Fotografieren-Lassen mit ihr war total toll. Sowieso ist sie eine ganz nette, liebenswerte Person, mit der man sich prima unterhalten kann. Besucht doch mal ihre Facebook-Seite, sie freut sich bestimmt. ^^

Natürlich waren auch in diesem Jahr wieder ganz viele tolle Tische aufgebaut. Meine Favoriten waren ein Tisch mit roten eckigen Elementen (auf dem ich auch tatsächlich gespielt hab ^^), ein aus Konservendosen gebasteltes Fabriksgelände und ein Steinlabyrinth. Natürlich gab noch viele mehr.

Samstag startete dann der erste Turnier-Tag. Zunächst einmal durften wir alle unsere Wundertüten abholen, die die Spiel-T-Shirts, ein Heft mit den Missionen, einen Handy-Ständer, mehrere Silhouette-2-Silhouetten, einen Kugelschreiber, eine Maßschablone, usw. enthielten. Dann wurde auch schon das erste Missionsvideo abgespeilt und die Pairings ausgerufen.

Mein erstes Spiel – Mission: Frontline – spielte ich gegen rodrigaor, einen spanischen Nomads-Spieler. Trotz erheblicher Sprachbarrieren lief das Spiel einigermaßen flüssig, allerdings fegte mich besagter Spieler vollkommen vom Feld, sobald sein Tag die Spielfeldmitte erreichte. Ich verlor das erste Spiel 0:10.

Das zweite Spiel – Highly Classified – lief nicht besser. Mein Gegner war PurpleNation, wieder ein Spanier, Armee Tohaa. Ich zog einige Engineer-Missionen und als mein einziger Engineer dann getötet wurde, konnte ich diese natürlich nicht ausführen. Ich verlor wieder, allerdings nicht ganz so haushoch, da ich in der letzten Runde noch ein paar meiner anderen Missionen ausführen konnte.

Das dritte Spiel mit der Mission Supplies spielte ich gegen Unicorn, einen russischen Ariadna-Spieler. Es war ein harter Kampf um die Boxen, den ich wieder mal verlor.

Nach diesem Spiel war ich eigentlich schon mit den Nerven durch. Ein Spiel, bei dem man andauernd (und dann auch noch haushoch) verliert, macht einfach keinen Spaß. Aber es stand noch eine Spielrunde für diesen Tag aus.

Durch meine Niederlagen rutschte ich in der Turnierwertung ziemlich weit nach unten, was dazu führte, dass ich mein letztes spiel des Tages – Firefight – mit einem Gegner spielte, der wohl ebenso viel Glück hatte wie ich. Ruso, ein spanischer Corregidor-Spieler, war ein ganz frischer Spielanfänger und so war es für mich ein leichtes ihn zu besiegen – weswegen mir dieser Sieg auch keinerlei Befriedigung verschaffte.

Die Spiele – oder besser – die Niederlagen hatten mich tierisch frustriert, weswegen ich den Samstag als schmollendes Häufchen Elend abschloss.

Am Sonntag hatte ich mich dann aber wieder gefasst und beschloss, der ganzen Sache wenigstens einen vernünftigen Abschluss zu geben.

Das letzte Spiel des Turniers – Mission Rescue – bestritt ich gegen den spanischen Spieler Kenshinzen. Es gelang mir zwar einen meiner Zivilisten zu „finden“, jedoch kam ich danach nicht mehr vom Fleck. Zudem kamen wir auch nicht weiter als bis zur zweiten Runde, da wir viel zu viel Zeit brauchten. Hätten wir die dritte Runde noch gehabt, hätte ich vielleicht noch was reißen können. So verlor ich dann auch dieses Spiel.

In der Gesamtwertung landete ich auf Platz 95, was zwar nicht der letzte Platz war, aber trotzdem kein sonderlich tolles Ergebnis. Aber was will man erwarten bei hundert Spielern, von denen bestimmt 80 % mehr Spielerfahrung haben als ich. Auch mein Ziel, die beste Spielerin des Turniers zu werden, konnte ich nicht erfüllen, da in diesem Jahr tatsächlich auch noch zwei andere Frauen teilgenommen hatten, die besser abschnitten als ich. Aber sei’s drum – eine Erfahrung war’s trotzdem wert. ^^

Was den Plüsch-Pulpi angeht: Ich habe zwar weder einen kaufen, noch einen gewinnen können, aber als Schatz und ich wieder zuhause waren, habe ich mir mein Häkelzeug geschnappt und mir einfach einen eigenen Pulpi gehäkelt. So! ^^

Liebe Grüße,

eure Steffie

haekel-pulpics

 

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Ein Gedanke zu „Interplanetario III 2016

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