Mit dem Auto auf Reisen

Hallöle,

wie ihr meinem kleinen Reisebericht über unseren Spanien-Urlaub entnehmen konntet, waren wir dieses Jahr mit dem Auto unterwegs. In diesem Beitrag möchte ich dieses Ereignis nun rekapitulieren, euch von ein paar skurrilen Erlebnissen erzählen und euch einige Tipps da lassen. ^^

Klein, aber oho!

Zunächst einmal: Wie manche wissen, fahren wir ja einen Smart und zwar das klassische Modell mit zwei Türen und zwei Sitzen. Die, die es nicht wussten, werden wohl jetzt einen Schrei á la „Bitte WAS?“ losgelassen haben und denken: „Damit sind die doch nie und nimmer bis nach Spanien!“ Ätsch, sind wir wohle! Denn auch wenn der Smart mit seinen maximal 130 km/h und einem Tank von 35 Litern Fassungsvermögen eher ein Stadt-Auto ist, kann er sehr wohl auch längere Strecken meistern. Man muss halt nur mehr Tank-Stopps einlegen.

„Ja, aber was ist denn mit dem ganzen Reisegepäck?“, werden manche wohl fragen. Hierzu sei gesagt, dass der Kofferraum eines Smarts tatsächlich sehr geräumig ist. Wir haben ohne größere Probleme zwei mittelgroße Trolleys, eine normalgroße Kühlbox, zwei Laptoptaschen, eine Strandtasche und unsere Infinity-Spielkoffer und sonstiges Spielmaterial hineinbekommen und konnten noch bequem über den Rückspiegel aus dem Kofferraumfenster schauen.

„Aber sonderlich komfortabel war das jetzt nicht, oder?“, könnten die letzten Skeptiker jetzt noch meckern. Ich will es mal so ausdrücken: Ich kann mir nicht vorstellen, dass stundenlanges Autofahren bei sommerlichen Temperaturen bis zu 35°C im wechselnden Gelände in irgendeinem Auto komfortabel ist. Ansonsten: Ich habe mich weder eingeengt, noch sonst irgendwie unwohl im Smart gefühlt.

Wie die Hütchen auf die Straße kommen

Ihr kennt doch diese orangenen Verkehrshütchen… Diese kleinen Dinger, die an Baustellen oder sonstwo aufgestellt sind, damit man sieht, dass dort irgendwas an der Straße gemacht wird… Wisst ihr auch, wie die auf die Straße kommen? Schatz und ich durften es kurz nach unserer Abfahrt von zuhause live beobachten.

Wir waren noch nicht lange auf der Autobahn unterwegs, da bemerkten wir rechts vor uns so ein typisches Straßen-Baustellen-Fahrzeug, so klein-LKW-mäßig. Zwischen der Fahrerkabine und dem restlichen Teil des Fahrzeugs war eine Art Luke eingelassen. In dieser Luke lag ein Mann in Baustellen-Montur und mit Helm und hielt in seiner Hand einen Stapel besagter Verkehrshütchen. Während sich nun das Fahrzeug mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fortbewegte, verteilte der Mann, der seitlich in der Luke lag und von dem man nicht viel mehr als den Kopf und die Arme sah, in ebenso gleichmäßigen Abständen die Hütchen auf der Fahrbahn.

Dieses Bild war dermaßen skurril, dass Schatz und ich erstmal einen heftigen Lachanfall bekamen.

Französische Autobahn-Gestaltung

Die Franzosen scheinen viel Wert auf  hübsch gestaltete Autobahnen zu legen, denn während wir darauf fuhren bemerkten wir zahlreiche „Kunstobjekte“, die die Straße umgebende Landschaft schmückten. Das waren mal bunte, einem Farbverlauf folgende Platten am Boden, die mal rund und mal quadratisch waren. Dann tauchten runde Kugeln oder auf die Ecke gestellte Würfel auf, die mit einem Stiel im Boden befestigt waren und wie abstrakte kleine Bäumchen aussahen. Selbst die Brücken über der Autobahn waren bunt angestrichen, meistens in einem ins Türkis gehende Grün.

Spanische Maut-Beträge

Wer schon mal das Vergnügen hatte, durch Frankreich und/oder Spanien zu fahren, der weiß auch, was ihn erwartet: Maut-Stellen.

Während in Frankreich die Beträge zwischen 20 und 70 € pendelten, wurden in Spanien geradezu lächerliche Beträge verlangt. Wir zahlten dort 1,60 €, hier mal 4 € und wenn ich mich recht entsinne, hatten wir sogar eine mit ganzen 80 Cent (die sich die Frau vor uns auch noch großzügig quittieren ließ xD).

Was neben den Maut-Beiträgen in Spanien außerdem sehr günstig ist, ist der Sprit, den über 1,20 € pro Liter kamen wir eigentlich nie hinaus.

Gepäck-Sicherung

Nun waren wir ja nicht die einzigen Menschen, die auf dem Weg in den Urlaub waren. Und es gab durchaus welche, die wohl noch mehr geplant hatten, bei den ganzen Fahrrädern, Kajaks und Booten, die so mit transportiert wurden. Allerdings gab es so ein zwei Kandidaten, bei denen ich mich jetzt noch frage, ob da wirklich alles heil angekommen ist.

Am deutlichsten ist mit ein Auto in Erinnerung geblieben. Es hatte ein Boot auf dem Gepäckträger des Daches und hinten waren – ich glaube es waren fünf – Fahrräder „montiert“. Während das erste waagerecht zum Boden angebracht war, waren drei weitere jeweils um einige Grad verdreht darüber „gelegt“ worden, sodass sich eine Art „Fahrrad-Stern“ ergab. Das letzte Rad, ein Kinder-Rad, lag hochkant über den anderen Rädern mit Kontakt zum Boot auf dem Dach. Das Ganze ergab so ein skurriles Bild, dass Schatz und ich uns schnell einig waren, dass die Leute wohl einen besonders starken Magneten an der Innenseite des Kofferraums befestigt haben mussten, damit die Fahrräder am Auto hielten.

Meine Tipps für das Reisen mit dem Auto

Nun, da mein Bericht zu Ende geht, möchte ich euch noch ein paar letzte Tipps mitgeben.

  1. Besorgt euch eine Kühlbox…

… wenn ihr das noch nicht längst getan habt. Es gibt nichts besseres, als bei heißem Wetter eisgekühlte Getränke zu trinken. (Na gut, eigentlich sollte man genau das Gegenteil machen, damit sich der Körper nicht nochmal extra aufheizen muss, um das Eisgetränk auf Körpertemperatur zu bringen, aber das ist ja nicht das Einzige, was der Mensch grundsätzlich falsch macht, nur um sich kurz wohl zu fühlen… :-P)

Außer den Getränken bleibt aber außerdem euer Proviant wie Obst, Brote, Snackwürste und dergleichen frisch.

2. Nehmt euch Badetücher mit…

… und zwar möglichst große und näht am besten ein Stück von der langen Seite um, sodass ihr dieses über den Kopfteil eurer Autositze ziehen könnt (Prinzip Stuhlhusse). Es ist ein wahrer Segen, bei heißem Wetter Handtücher auf den Autositzen zu haben.

3. Platziert eure Sachen sinnvoll!

Der Geldbeutel kommt aus der Gesäßtasche raus und wird im Netz an der Fahrertür verstaut. So hat man ihn an jeder Mautstelle griffbereit und braucht nicht ewig rumfummeln.

In den Fußraum des Beifahrers kommt eine Wasserflasche. Nicht, dass noch einer verdurstet.

Wenn das Handy nicht ohnehin schon als Navi dient, verstaut ihr es am besten in einem der Zwischenräume am Lenkrad. Nur für alle Fälle…

4. Sonnenbrille, Sonnenmilch und Co.

Auch im Auto ist Sonnenschutz angesagt, denn während der Fahrt sind manche Körperteile (Arme, Beine, etc.) dauerhafter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Eine Sonnenbrille macht das Fahren bei tiefstehender Sonne wesentlich erträglicher.

5. Praktisches Helferlein

Da wir das Handy als Navi nehmen, gibt der Akku ziemlich schnell den Geist auf. Deswegen haben wir auf allen Autofahrten einen Ladeadapter dabei, an dem wir das Handy aufladen können. Der reicht für etwa vier volle Akkuladungen und das reicht für die meisten Autofahrten.

6. Sucht euch Strände, Sehenswürdigkeiten und tolle Städte auf eurer Reiseroute raus!

Wenn ihr schon ewig fahren müsst, um an euer eigentliches Ziel zu erreichen, macht eure Zwischenstopps doch wenigstens da, wo es sich lohnt. Das Hotel in einer Stadt mit tollen Sehenswürdigkeiten, den genialen Strand an der Autobahn, das tolle Museum oder das schöne Theater, usw. So wird es erstens nicht langweilig und eure Reise wird zu einer richtigen kleinen Expedition. ^^

Das wäre erstmal alles, was ich euch mit auf den Weg geben kann. Sollte mir noch etwas einfallen, werde ich es hier ergänzen. ^^

Liebe Grüße,

eure Steffie

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Ein Gedanke zu „Mit dem Auto auf Reisen

  1. Pingback: Quer durch Frankreich nach Spanien | CreaSTYLity

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