„Gute Nacht, Freunde“ – Zum Tag des Schlafes

Hallo, ihr Lieben und willkommen zum heutigen Tag des Schlafes. ^^

Schlaf ist wichtig für die Gesundheit – das weiß jedes Kind. Trotzdem achten wir viel zu wenig darauf, auch wirklich genug Schlaf zu bekommen. Deswegen riefen Ulrich Zipper und Jan-Hendrik Pauls  1999 den „Tag des Schlafes“ ins Leben, um auf die gesundheitliche Bedeutung eines erholsamen Schlafes aufmerksam zu machen.

Da heute der längste Tag des Jahres ist, und folglich die kürzeste Nacht, nehmen wir uns heute einfach mal ausreichend Zeit zum Schlafen. Unser Körper wird es uns danken, denn er darf sich nicht nur erholen, sondern findet auch Zeit zum Träumen, was wichtig für die Verarbeitung von Erlebnissen und Gefühlen ist und sich somit positiv auf die Psyche auswirkt. Wir sind allgemein entspannter und gut gelaunt, was wiederrum gut für unseren Körper ist. Gönnen wir unserem Körper nicht genug Schlaf, kann das auf Dauer krank machen.

Einer der Hauptgründe für zu wenig Schlaf ist, dass die innere Uhr des Menschen nicht synchron mit seinen Arbeitszeiten verläuft. Dadurch ist man dauermüde, unkonzentriert, gestresst und unproduktiv. Wissenschaftler bezeichnen dieses Phänomen als „sozialen Jetlag“.

Wie viel Schlaf jeder Mensch braucht, ist natürlich individuell. Alter, Geschlecht und Lebensrhythmus  spielen da eine große Rolle. So gibt es Menschen, die morgens sofort fit sind und dafür abends schnell müde werden (die sogenannten Lerchen). Und es gibt Menschen, die abends erst so richtig produktiv werden, aber dafür morgens gerne mal ein-zwei Stunden länger schlafen (die sogenannten Eulen).

Das Problem ist, dass sich die Gesellschaft nicht an dem Schlafverhalten des Menschen orientiert, sondern wir in ein vorgefertigtes System gepresst werden. Ein weiteres Problem ist, dass unsere innere Uhr genetisch festgelegt ist und sich nur schwer beeinflussen lässt. Die wichtigstste Rolle spielt dabei aber die Sonne. Viel Sonnenlicht und helle Lichtquellen können helfen, die innere Uhr auszutricksen. Ob das wiederum so gut für den Körper ist, sei mal da hin gestellt.

Ideal wäre es natürlich, wenn man seine Arbeitszeiten so flexibel gestalten könnte, dass jeder nach seinem eigenen Rhythmus arbeiten könnte. Schließlich macht es keinen Unterschied, wenn man später mit der Arbeit anfängt, solange man abends länger bleibt. So machen das nämlich viele Selbstständige – und leiden weitaus seltener unter dem sozialen Jetlag als Angestellte.

Da sich aber in dieser Hinsicht sobald nichts ändern wird, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als selbst auf uns zu achten und darauf, dass wir genug Schlaf abbekommen.

Liebe Grüße,

eure Steffie

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