Archiv der Kategorie: Backen

Zuckersüße Liebesbriefe

Hallo, ihr Lieben!

Morgen ist Valentinstag und was wäre romantischer als ein schöner, altmodischer Liebesbrief?

Wenn ihr es aber nicht so mit dem Schreiben habt und euer Freund bzw. eure Freundin vielleicht nicht so auf geschriebene Liebesbriefe steht, habe ich hier eine andere süße Liebesbrief-Variante für euch! ^^

Liebesbrief-Kekse

liebesbrief-kekse

Ihr braucht:

  • 150 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 220g Mehl
  • Puderzucker
  • Zuckerherzen
  • einen Haus-Ausstecher oder eine Haus-Schablone

Zuerst schlagt ihr Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig auf. Dann rührt ihr zuerst das Ei und dann das Mehl unter.

Wickelt den Teig dann am besten in Frischhaltefolie ein und legt in für 30 Minuten in den Kühlschrank. Danach lässt er sich besser verarbeiten.

Heizt den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze Umluft) vor.

Rollt den Teig etwa einen halben Zentimeter dick aus und stecht bzw. schneidet dann Häuser aus. Klappt die Spitze des Teighauses nach unten – das ergibt die Briefform.

Dann können die Kekse auch schon in den Ofen – und zwar genau 10 Minuten! Auf keinen Fall länger!

Nach dem Backen lasst ihr die Kekse erstmal vollständig auskühlen. Bestäubt sie anschließend mit etwas Puderzucker. Verrührt dann etwas Puderzucker mit ganz wenig Wasser zu Zuckerguß (oder „schummelt“ mit einer Tube Zuckerschrift ^^) und „klebt“ damit die Zuckerherzen auf die Briefe.

Und schon sind sie fertig – eure zuckersüßen Liebesbriefe! ❤

Das Rezept reicht – je nach Größe eures Ausstechers oder eurer Schablone – für 20 bis 30 Kekse.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen, Verschenken und Vernaschen! ^^

Liebe Grüße,

eure Steffie

Rezept: Mini-Baumkuchen

Hallo, ihr Lieben!

Weihnachten und die Adventszeit davor ist voller Traditionen! Der traditionelle geschmückte Weihnachtsbaum, Nikolausstiefel und der Teller mit Plätzchen und das Glas Milch, der Adventskranz mit den vier Kerzen, Plätzchen, Lebkuchen und Zimtwaffeln, die Weihnachtsgans, usw.

Neben den ganzen traditionellen Dekorationen und Leckereien habe ich hier ein Rezept für euch, dass einen wohl selteneren, aber vor allem in Frankreich bekannten, Gaumenschmaus entstehen lässt – und zwar im Mini-Format.

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Mini-Baumkuchen

Ihr braucht:

  • 6 Eier
  • 150g weiche Butter
  • 150g Marzipanrohmasse
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 150g Zucker
  • 1 Prise salz
  • 80g Mehl
  • 70g Speisestärke
  • 300g Schokolade nach Belieben
  • Zuckerdeko nach Belieben
  • ca. 12 Minikuchen- oder Muffinformen
  • ein Handrührgerät
  • zwei Schüsseln

Als erstes trennt ihr die Eier. Das Eiweiß stellt ihr erstmal beiseite. Die Eigelbe, die Butter, das Marzipan, die Zitronenschale, das Vanillemark und 75g Zucker schaumig aufschlagen.

In der zweiten Schüssel das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen. Dann einen Drittel des Eischness in die Eigelbmasse rühren. Anschließend das Mehl und die Speisestärke unterheben.. Dann den restlichen Eischnee unterheben.

Den Backofen auf 210°C Oberhitze vorheizen. Die Förmchen mit einem Esslöffel Teig füllen, sodass der Boden bedeckt ist. Dann 2 bis 5 Minuten backen, bis die Oberfläche mittelbraun ist. Anschließend wieder einen Esslöffel Teig nachfüllen, verstreichen und wieder 2 bis 5 Minuten backen. Diesen Schritt wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Die fertigen Küchlein vollständig auskühlen lassen.

Die Schokolade klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Dann die Küchlein damit überziehen und nach Belieben mit der Zuckerdeko verzieren.

Bon Appetit! ^^

 

Liebe Grüße,

eure Steffie

Ideal für die Lunchbox – das gewickelte Brot

Hallöle, da draußen,

ihr kennt das sicher? Ein Ausflug ist geplant, man will sich Proviant einpacken, schmiert sich ein paar Brote, packt sie ein und später, wenn man die Dose wieder aufmacht, ist alles durcheinander und keine Brothälfte liegt mehr auf der anderen.

Die optimale Lösung für dieses Problem ist ein gewickeltes Brot, in dem einfach schon alles drinnen ist, was man eigentlich draufhaben will. ^^ Und so ein gewickeltes Brot geht ganz einfach!

Gewickeltes Oliven-Salami-Brot (1)

Das kam in mein gewickeltes Brot:

Für den Teig:

  • 250g Roggenmehl
  • 250g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Reinweinsteinbackpulver
  • 2 TL Salz
  • 250g Magerquark
  • 3 Eier
  • 150 ml Olivenöl

Außerdem braucht man eine Kastenform für Kuchen.

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und in der Breite der Kastenform ausrollen.

Jetzt fängt der eigentliche Spaß an – jetzt geht es nämlich ans Belegen. Im Grunde ist es wie Pizza-Backen. Auf den Teig kommt alles, was euch schmeckt und heilig ist (außer der Tomatensoße) und dann kommt eine dicke Schicht Streukäse drauf.

Auf bzw. in mein Brot kamen:

  • Salami
  • grüne und schwarze Oliven
  • Tomatenscheiben
  • und geriebener Gouda

Habt ihr euren Teig dann mit allem belegt, was euer Herz begehrt, kann es auch schon losgehen mit dem Wickeln. Ihr fangt an einer Seite an und rollt dann den Teig mitsamt Inhalt wie ein Plakat auf. Achtet ein wenig auf den Rand, da flüchtet gerne mal der ein oder andere Belag! ^^

Das fertig gewickelte Brot drückt ihr an beiden Enden zusammen, damit nix mehr heraus fallen kann, und legt es in die gefettete Kastenform. Dann schneidet ihr die Oberfläche ein, gibt dem Ganzen einen ordentlichen Anstrich mit Milch und gebt noch etwas Kräutersalz drauf.

Nach 1 Stunde im Ofen bei 175°C ist euer Brot fertig gebacken. Dann braucht ihr es nur noch auskühlen lassen und zu genießen.

Gewickeltes Oliven-Salami-Brot (2)

Achtung! Quark-Öl-Teig besteht aus schnell verderblichen Zutaten. Das Brot sollte also zügig gefuttert werden. Länger als drei Tage hält es sich in der Regel nicht – auch nicht gekühlt.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Schlemmen! Guten Appetit!

 

Liebe Grüße,

eure Steffie

 

Wanna be my Valentine?

Am Sonntag ist es wieder Zeit für den „Tag der Liebenden“ – den Valentinstag!

Der Brauchtum dieses Tages geht auf den christlichen Märtyrer Valentin von Temi zurück, der als einfacher Priester trotz des kaiserlichen Verbots von Claudius II. Liebespaare getraut haben soll. Für dieses Vergehen soll er am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Später wurde dieser Tag von der Kirche als Gedenktag eingeführt. Valentin gilt seither als Schutzpatron der Liebenden und wir feiern jedes Jahr an seinem Sterbedatum den Valentinstag.
Nun mag jeder von diesem Festtag halten, was er will. Ich bin kein Fan davon, diesen Tag auszuschmücken und besonders zu zelebrieren, weil lieben tu ich meinen Schatz jeden Tag und nicht nur am 14. Februar. Allerdings gibt es sehr schöne traditionelle Rituale, die in den unterschiedlichsten Kulturen ausgeführt werden:

In Japan z.B. schenken die Frauen ihren Männern – oder denen, die es mal werden sollen, (im Optimalfall selbstgemachte) Schokolade. Einen Monat später bekommen sie dann am so genannten „White Day“ eine weiße Schokolade als Gegengeschenk.
In Italien wird der Valentinstag meistens an Brücken oder Gewässern gefeiert, wo Liebespaare an speziellen Vorrichtungen so genannte „Liebesschlösser“ anbringen. Hierbei handelt es sich meistens um ein gewöhnliches Vorhängeschloss, in das die Namen oder die Initialen der Liebenden eingraviert sind.
In Finnland feiert man den Valentinstag als „Freundschaftstag“ und jedem, den man sympathisch findet, (meist anonym) eine Karte oder ein kleines Geschenk zu kommen lässt.
Generell ist es in vielen Ländern Brauch, dass sich Paare am Valentinstag mit liebevollen Kleinigkeiten beschenken.

Falls euch noch etwas fehlt, um euer Herzblatt zu beschenken, dann hab ich hier eine Idee für euch – selbstgemachte Lebkuchenherzen! ❤

Hier habe ich das passende Rezept für euch:

Zutaten für den Lebkuchenteig:

(reicht für etwa vier mittelgroße Herzen)

  • 60g Butter
  • 125g Honig
  • 50g Zucker
  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 8g Lebkuchengewürz
  • 1/2 EL Kakaopulver
  • 1 Eigelb

Für die Verzierung:

  • 1 Eiweiß
  • 100g Puderzucker
  • optional: Lebensmittelfarbe, Streudekor (Streusel, Zuckerperlen, etc.)

Butter, Honig und Zucker zusammen in einem Topf aufkochen. In eine Schüssel geben und vollständig abkühlen lassen.

Das Ei trennen. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Kakaopulver mischen und mit dem Eigelb und der Butter-Honig-Masse verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur ca. 2 Std. ruhen lassen.

Den Backofen auf 160 °C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5cm dick ausrollen und mit einem großen Herzausstecher oder mithilfe einer selbsterstellten Herzschablone beliebig viele Herzen ausschneiden. Wer die Herzen nachher umhängen möchte, kann mithilfe eines Schachlikspießes auch noch Löcher hinein bohren.

Die Herzen dann auf das Blech legen und auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 20 Minuten lang backen. Anschließend vom Backblech lösen und auskühlen lassen.

Eiweiß und Puderzucker steif schlagen. Nach Wunsch mit unterschiedlichen Lebensmittelfarben einfärben. Die Lebkuchenherzen mit der Puderzucker-Creme (mit einer Spritztüte oder Backspritze) und dem Streudekor nach Belieben verzieren.

Schon ist euer ganz eigener Liebesgruß fertig!

Tipp:

Natürlich könnt ihr auch andere Motive ausstechen und verzieren. Wie wäre es z.B. mit einer Medaille für eure/n Held/in?

Lebkuchen (5)

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

 

Liebe Grüße,

eure Steffie

Mein Lieblingsbrot

Hallo, ihr Lieben,

wie ihr wisst, ist das Jahr 2016 für mich ein Selbermach-Jahr! Eine meiner kleineren Herausforderungen dabei, ist das Backen von Brot. ^^

Nun backe ich ja sowieso gelegentlich mein Brot selbst und probiere die unterschiedlichsten Variationen aus. Nun habe ich endlich das Rezept für mein absolutes Lieblingsbrot ausgeklügelt und das würde ich gerne mit euch teilen.

Brot

Das Roggen-Dinkel-Mischbrot

Ihr braucht:

  • eine mittelgroße Schüssel mit Deckel
  • einen Teigschaber
  • eine Auflaufform o.Ä.

Folgende Zutaten gehören ins Brot:

  • 250g Dinkelmehl
  • 250g Roggenmehl
  • 30g Sonnenblumenkerne
  • 30g Leinsamen
  • 30g Haferflocken
  • 1 TL Trockenhefe
  • Salz, Oregano, Kümmel, Muskatnuss
  • 400ml warmes Wasser

Zubereitung:

Vermischt alle trockenen Zutaten in der Schüssel miteinander und gebt ein wenig von den Gewürzen dazu. Dann formt ihr eine Mulde in der Mitte und gießt dort das Wasser hinein. Mit dem Teigschaber alles gut verrühren, bis ein schöner Teig entsteht. Anschließend die Schüssel mit dem Deckel verschließen und den Teig 12 bis 36 Stunden gehen lassen. Am besten setzt ihr den Teig nachmittags an und lasst ihn dann über Nacht stehen.

Den fertigen Teig nehmt ihr dann aus der Schüssel und knetet ihn nochmal gut durch. Dann formt ihr einen runden Brotlaib. Diesen setzt ihr dann in die Auflaufform (oder einen ofenfesten Topf). Das Brot bei 210 °C eine halbe Stunde lang mit Deckel (oder einem großen Teller abgedeckt) backen und dann nochmal eine halbe Stunde ohne. Anschließend das Brot aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Brot 2

Und schon ist es fertig – mein Lieblingsbrot! ^^

Ich hoffe, euch schmeckt das Brot genauso gut wie mir. Und wenn nicht, könnt ihr ja gerne andere Variationen ausprobieren. Nehmt z.B. anderes Mehl oder versucht es mit Nüssen oder Trockenobst. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir das Rezept von eurem Lieblingsbrot gerne schicken. Ich freue mich über jedes tolle Brotrezept!

 

Liebe Grüße,

eure Steffie

 

 

 

In der Weihnachtsbäckerei…

Ja, ich konnte einfach nicht widerstehen, deshalb sprangen gestern die ersten Weihnachtsplätzchen für dieses Jahr aus dem Ofen.

Ich habe insgesamt drei Bleche voll Vanillekipferl und Limettenkipferl gebacken – Schatz‘ Lieblingsplätzchen – aber ich muss sagen, dass sie auch mir sehr gut schmecken. ^^

Weihnachtsplätzchen.png

Es hat Spaß gemacht, endlich wieder in der Küche zu stehen, wenn es nach Weihnachten riecht und man während dem Backen in der Küche steht und Weihnachtslieder trällert – auch wenn es gerade mal Mitte November ist. ^^

Als nächstes kommt dann das Spritzgebäck dran! ^^

Wie sieht’s denn bei euch in den Küchen aus? Läuft euer Ofen auch schon auf Hochtouren?

Liebe Grüße,

Steffie

Backtag, oder auch: „Wenn der Ofen heiß läuft“

Hallo, ihr Lieben,

ich weiß ja nicht, wie das bei euch war oder ist, aber seit ich aus Hotel Mama ausgezogen und vor allem seit ich mit meinem Freund zusammen wohne, mutiere ich regelrecht zu einem Backmonster.

Ich meine, ich backe gerne – sehr gerne sogar. Ich habe riesigen Spaß daran, durch Rezeptbücher zu stöbern, Neues auszuprobieren und eigene Ideen mit einzubringen. Auch beim Kochen bin ich immer recht begeistert bei der Sache, aber Kuchen und andere Teigwaren sind mehr mein Vergnügen.

Mittlerweile habe ich mir auch angewöhnt, mein Brot selbst zu backen, von daher backe ich eh relativ regelmäßig. Zum einen, weil ich so weiß, was wirklich drinnen ist und es auch so rezeptieren kann, wie ich es haben will. Zum anderen, weil es einfach ist und vor allem auf Dauer sehr viel billiger, als sich immer Brot zu kaufen.

Auch dass ich hin und wieder mal Törtchen und Kekse backe, ist nicht weiter ungewöhnlich – vor allem wenn Besuch kommt oder ich mal Heißhunger drauf habe.

Aber binnen der letzten sieben Tage habe ich sage und schreibe FÜNF mal gebacken. Zweimal Brot, einmal Brioche-Hamburgerbrötchen und heute einen Lebkuchenlikör-Kuchen UND Nussecken. Unglaublich, wie produktiv man auf einmal in der Küche wird, wenn Frau Muttern nicht mehr bei jedem Schritt hinten dran steht. O.O

Wie ist das denn bei euch so? Seit ihr auch solche Hobbybäcker oder ist die Küche euch „Spinne Feind“? Schreibt mir doch einen kleinen Kommentar dazu. ^^

Ich gehe derweil mal die Küche sauber machen…

Liebe Grüße,
eure Steffie