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„Umwelt macht natürlich glücklich“ – Weltumwelttag 2017

Hallo, liebe BlogleserInnen!

Heute, am 05. Juni, ist Weltumwelttag – erstmals durch die UN  ins Leben gerufen am 05. Juni 1972 in Stockholm. Nun werden jährlich und weltweit Aktionen und Infoveranstaltungen zum Thema Umweltschutz angeboten, teilweise mit Mottos und Unterthemen, und jeder – jede einzelne Person – ist dabei herzlich eingeladen, mitzumachen. 

Wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, ist das diesjährige Motto: „Umwelt macht natürlich glücklich“. Ein einfaches und doch sehr schönes Motto, wie ich finde, denn nur in einer gesunden und natürlichen Umgebung kann man glücklich leben. Das ist ein Fakt, der uns allen bewusst ist und trotzdem scheint es uns schwer zu fallen, aktiv am Umweltschutz teilzunehmen.

Viele denken vielleicht, dass das Wirken einer einzelnen Person nichts bringt, andere wissen vielleicht einfach nicht, was sie tun können. Deswegen hier von mir ein paar wertvolle Tipps (nicht nur) aus dem kreativen Bereich.

Recycling & Upcyling

Eines meiner Lieblingsthemen im Bezug auf den Umweltschutz, weil er sich einfach wunderbar kreativ umsetzen lässt. Deswegen habe ich auch den What-To-Do-Donnerstag ins Leben gerufen. Aus dem sogenannten „Müll“ lassen sich nämlich richtig tolle Sachen zaubern. Aus der leeren Klopapierrolle wird eine schicke Kissenschachtel, das alte T-Shirt wird zur Shopping-Bag und der leere Milchkarton ist eine prima Geschenkverpackung für Pralinen und Minikuchen.

Auch alte Klamotten lassen sich leicht aufpeppen, in dem man sie einfach miteinander kombiniert, abändert oder neue Kleidungsstücke daraus macht.

So entstehen schnell und einfach schicke und nützliche Dinge und man hilft auch gleichzeitig der Umwelt, in dem man Müll vermeidet.

Weitere Recyclingtipps:

  • Nicht mehr gebrauchtes bzw. einseitig bedrucktes Papier oder Fehldrucke eignen sich prima als Notizzettel oder Kritzelpapier. Daraus lassen sich auch prima kleine Notizbücher und -blöcke herstellen. Außerdem eignen sie sich hervorragend als Unterlage für Klebearbeiten oder Malerei.
  • Lieferkartons lassen sich meistens wunderbar für den gleichen Zweck wiederverwenden. Und selbst wenn nicht, eignen sie sich prima als Verstaumöglichkeit für diversen Krimskrams.
  • Leere Schraubgläser sind eine wunderbare Aufbewahrungsmöglichkeit für zahlreiche gegenstände und Lebensmittel, beispielsweise selbstgemachte Schokolade, Marmelade, Badesalz, Lippenbalsam, etc. Spätestens seit dem „Geschenke-im-Glas“-Hype lässt sich nahezu jedes Glasbehältnis mit Verschluss kreativ wiederverwenden.
  • Aus alten Plastiktüten kann man Häkelgarn herstellen und damit bunte Taschen häkeln, die nicht nur toll aussehen, sondern auch noch stabil und wasserfest sind.

Wegwerf-Verpackungen vermeiden

Heutzutage ist einfach alles, was man einkauft,  in Plastik (oder irgendwie anders) eingepackt. Man verbraucht den Inhalt und alles, was zurück bleibt, ist Müll – und meistens leider von der Sorte, die sich nicht so schnell kreativ recyceln lässt.

Doch auch hier gibt es inzwischen einige Alternativen. Bei manchen Supermärkten gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die  Eier in wiederbefüllbaren Eierboxen aus Kunststoff zu kaufen. Das nächste Mal einfach wieder mitbringen und neu auffüllen. Es gibt sogar Läden, die ganz nach diesem Prinzip arbeiten und nur Ware verkaufen, die man vorher in wiederverwendbare Gefäße gefüllt hat. Ansonsten gilt bei allen Einkäufen: Stofftaschen statt Plastiktüten!

Doch nicht nur beim Einkaufen lassen sich Wegwerf-Verpackungen vermeiden. Auch an der Schule, an der Uni und auf der Arbeit gibt es Möglichkeiten, unnötigen Müll zu umgehen. Das Pausenbrot kommt in eine gute alte Tupperdose, das Getränk findet Platz in einer Blech-, Glas- oder Hartkunststofftrinkflasche und den morgendliche Coffee-to-go lässt man sich einfach in einen portablen Thermobecher abfüllen. Und das man Getränke und Speisen selbst mitnimmt anstatt sie jeden Tag zu kaufen, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. So einfach ist das.

Strom sparen mit einem KLICK

Die absoluten Helden, was das Stromsparen angeht, sind Mehrfachsteckdosen mit Schalter. Es gibt sie in allen Farben, Formen, mit zwei, sechs oder zehn Anschlussstellen, mit unterschiedlichen Kabellängen und sind somit prima individuell einsetzbar. Und wenn man abends ins Bett geht oder längere Zeit außer Haus ist, stellt man den Schalter einfach aus „OFF“ und – schwupps – sind alle Elektrogeräte auch wirklich „aus“ und verbrauchen keinen Strom mehr.

Umwelt retten per Mausklick

Um sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen, muss man nicht einmal vom Computer weggehen. Es gibt zahlreiche Programme, durch deren Verwendung man automatisch etwas Gutes für die Umwelt tut.

Ecosia ist eine Online-Suchmaschine, bei für jede Suchanfrage ein Baum gepflanzt wird. In einem Interview erklärt Head of Media Relations Jacey Bingler, wie das funktioniert.

Der WWF hat ein Dateiformat erarbeitet, mit dem PDF-Dateien abgespeichert werden können, die anschließend nicht mehr ausgedruckt werden können. Nicht alles muss ausgedruckt werden und mit diesem Dateiformat lässt sich aktiv Papierverbrauch einsparen.

Von A nach B

Zu guter Letzt noch ein echter Klassiker: Einfach mal das Auto stehen lassen und stattdessen kurze Strecken zu Fuß gehen, längere Strecken mit dem Fahrad fahren und große Distanzen mit dem öffentlichen Personennahverkehr überbrücken. Das hat viele Vorteile. Man kriegt mehr von seiner Umwelt mit, bleibt fit und spart Schadstoffe, Geld und Nerven. ^^

So, ich hoffe, ihr könnt mit dem ein oder anderen Tipp etwas anfangen und habt Lust, etwas davon auszuprobieren. Vielleicht habt ihr ja auch noch andere tolle Ideen, die ihr mir gerne in die Kommentare schreiben könnt.

Ich wünsche euch einen tollen Weltumwelttag! ^^

Liebe Grüße,

eure Steffie