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Glücklich wer noch träumen kann

Glücklich wer noch träumen kann,

wer weiß, wie Wolken schmecken,

nach herrlich kühlem Himbeereis

mit leckeren Schokoflecken.

 

Glücklich wer noch träumen kann,

wer Gras beim Wachsen hört,

im Kleinen Großes sehen mag,

sich nicht an Macken stört.

 

Glücklich wer noch träumen kann,

wer sich nach Sternen streckt,

bei dem auch selbst der kleinste Stein

sofort die Neugier weckt.

 

Glücklich wer noch träumen kann,

wer das in Dingen sieht,

was keiner sonst zu sehn‘ vermag,

sich sonst jedem entzieht.

 

Glücklich wer noch träumen kann,

wer sich Welten erschafft,

wer Freude darin finden mag,

Geborgenheit und Kraft.

 

Glücklich wer noch träumen kann,

sich in den Strudel traut,

drin tanzt und sich dann aus der Luft

ein Schloss aus Farben baut.

 

Ja, glücklich wer noch träumen,

wer macht, was ihm gefällt,

sich seinen Traum bewahren mag,

denn im Traum bist du ein Held.

Parfüm

Parfüm…

… ein Schleier, der sich wie ein schwerer Nebel über alles Offensichtliche legt … mit verführerischem Duft alles in umschmeichelndes Licht hüllt … die Sinne manipuliert …

Parfüm…

… verkorkte Verführung … flüchtiges Versprechen … Gold in Flacosm … bunte Kristalle … bereichernd und doch verschwenderisch …

Parfüm…

… flüssiger Reichtum … Königinnennebel … Divenschleier … nicht greifbar … nicht haltbar … vom Winde verdreht.

 

Reime

Reime

Wieso hat es sich eingerichtet

(nicht dass es hier nur mir so scheint),

dass es ist Pflicht, dass wenn man dichtet,

dass hinten sich dann alles reimt?

 

Es gibt ja viele Möglichkeiten

sich ausdrücken mit viel Stil.

Doch lässt es sich wohl kaum bestreiten,

dass Reime treffen stets das Ziel.

 

Ob Paar, ob Kreuz, ob Stab, ob Schweif,

die Form ist dabei ganz egal.

Erst Reime machen alles reif

für Bühnenauftritt und den Saal.

 

Egal, ob’s Werk von Wald und Wiesen,

von Meeren oder sonst Gewässer,

von Feen, Zwergen oder Riesen –

gereimt klingt es halt eben besser!

 

Der Schweinehund

Hallöle,

hier mal ein kleines Gedicht, das mir eben spontan in den Sinn kam.

Viel Spaß! ^^

 

Er treibt es hoch, er treibt es bunt,

er treibt es weit und weiter.

Ich rede hier vom Schweinehund,

dem täglichen Begleiter.

 

Ob mit dem Amt telefonier’n

oder den Boden putzen,

der Schweinehund muss stets mein Hirn

mit Unwille verschmutzen.

 

Ob Sport, ob Arbeit oder was

man eben muss besorgen,

laut Schweinehund, da kann man das

auch ebenso gut morgen.

 

Oder besser übermorgen

oder in ’ner Woche.

Was kümmern mich denn solche Sorgen,

was ich heut‘ abend koche.

 

Und auch den Kaffee mit Frau Stern

kann man getrost verplempern.

Wer will schon wissen, welche Herrn

hier welche Damen „entern“?

 

Der Jogging-Treff mit Ann-Marie

wird auch ganz rasch verschoben.

Mit Sport hatt‘ ich’s ja eh noch nie.

Ich lass die Beine oben.

 

Stattdessen geh ich an den Schrank,

gönn mir ein Schokolädchen.

Zwar werde ich davon nicht schlank,

doch auch nicht vom Salätchen.

 

Sagt jedenfalls mein Schweinehund,

und der muss es ja wissen.

Er tut oft seine Meinung kund

und wirkt stets sehr beflissen.

 

Doch willst du auch mal was erreichen,

dann hab ich hier ’nen Rat:

Lass Hund aus deinem Hirne weichen

und mach dich an die Tat!

Eine „kreative“ Büttenrede

Wieder ist es mal soweit,

es startet die Verrückten-Zeit.

In den nächsten sechsen Tagen

darf man ja fast alles tragen –

ob Hut, ob Rock, ob Pappennas‘,

ob Mango oder Ananas.

Die nächsten Tage wird es bunt,

die nächsten Tage geht es rund.

 

Nun saß ich ja – wie jedes Jahr –

auf meinem Poppes, ist ja klar,

und hab ganz kräftig nachgedacht:

Als was geh‘ ich zur Fasenacht?

Als Katz‘, als Hund, als Meerjungfrau,

als Kürbis oder bunter Pfau,

zum Gärtnern oder Pferde-Reiten –

es gibt soooo viele Möglichkeiten.

 

Ich hab mich dann so umgesehn,

was ich denn hab‘ bei mir rumstehn.

Entdeckte viele, viele Kisten,

in denen bunte Sachen nisten-

von Stoffen, Wolle bis zur Pappe.

Material hab‘ ich nicht knappe.

Dann fing ich an, herumzuwerkeln

und meine Tische zu zu ferkeln.

 

Was dann letztendlich bei entstanden,

in meinen kreativen Landen,

könnt ihr auf dieser Seite unten

bei Lust und Laune gern erkunden.

Was mich natürlich interessiert,

ist, wie ihr euch denn habt frisiert.

Was habt ihr nun aus euch gemacht,

als was geht ihr zur Fasenacht?

 

Ich wünsche euch allen ganz wundervolle närrische Tage und natürlich ein dreifach donnerndes

HELAU, HELAU, HELAU!!! Wobei, eigentlich müsste es jetzt heißen: ALLEH HOPP, ALLEH HOPP, ALLEH HOPP!!!

Leider muss ich eingestehen, dass ich nicht zum Kostüm-Basteln gekommen bin und auch – wegen persönlicher Gründe – meine Lust auf Karneval erstmal verloren hab.

Euch wünsche ich aber trotzdem viel Spaß! ^^

 

Närrische Grüße,

eure Steffie