Archiv der Kategorie: Prüfungsstress

Relax – Meine TOP-Tipps gegen Prüfungsstress

Hallo, ihr da draußen!

Jeder von euch war sicherlich schonmal in irgendeiner Prüfungssituation. Und ihr kennt das Gefühl: Steigende Nervosität, schwitzige Hände, flacher Atem, Zittern, Bauchschmerzen – so schlimm, dass es bisweilen in eine regelrechte Panik ausartet. Insbesondere dann, wenn man vor lauter Aufregung einen Black-Out hat und die Prüfung dann tatsächlich verhaut.

Im Folgenden erhaltet ihr von mir eigens ausprobierte Tipps, wie ihr euren Prüfungsstress umgeht bzw. im Zaum haltet und wie ihr während der Prüfung einen kühlen Kopf bewahrt.

WICHTIG: Diese Tipps helfen nicht bei einer ausgewachsenen Prüfungsangst. Dazu solltet ihr einen Spezialisten aufsuchen.

Und hier sind sie, meine

TOP-Tipps gegen Prüfungsstress

Gut vorbereitet ist so gut wie bestanden

Um Prüfungsstress zu vermeiden, sollte man vor allem die Ursachen dafür vermeiden, nämlich eine schlechte Vorbereitung.

Bei der Vorbereitung sind drei wichtige Sachen zu beachten. Das wichtigste ist wohl, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen, das heißt je nach Umfang des zu lernenden Stoffes, der allgemein verfügbaren Zeit zum Lernen und der Kolision mit weiteren Prüfungen am besten vier bis acht Wochen vor der wie auch immer gearteten Leistungsüberprüfung. Schnappt euch am besten euren Terminkalender, rechnet die vier bis acht Wochen zurück und setzt euch einen Tag und eine Tageszeit fest, wo ihr lernen „wollt“. (Wollen tut das natürlich keiner, aber was muss muss.) Jetzt habt ihr schonmal eure Lerneinheiten eingeplant.

Dann ist es Zeit, festzulegen, was gelernt werden muss. Ihr erstellt also einen Lernplan. Notiert euch dafür am besten grob die Themen, die ihr bearbeiten müsst und ordnet sie jeweils euren Lerneinheiten zu. Im Optimalfall habt ihr immer ein oder zwei „leere“ Einheiten, in denen ihr notfalls nochmal Dinge wiederholen oder vergessene Themen bearbeiten könnt.

Im Optimalfall seid ihr natürlich die ganz fleißigen Bienchen und habt euer Unterrichtsmaterial jedesmal ordentlich vor- und nachbereitet und habt jetzt schon alles in zusammengefasster Form da (ähääääää….). Wenn nicht, wäre spätestens bei eurer erster Lerneinheit Zeit, das nachzuholen. Und auch wenn es dämlich klingt und schon von jedem Lehrer, Dozenten und Prof abgespult wurde: Eine gute Vor- und Nachbereitung sowie eine aktive Teilnahme am Unterricht erleichtert die Prüfungsvorbereitung ungemein.

Jetzt müsst ihr im Grunde nur noch eure Selbstdisziplin und euer Talent für Zeitmangement vom Bahnhof abholen und dann kann’s auch schon losgehen. ^^

Richtig lernen

Zunächst mal: Es gibt nicht DAS richtige Lernen! Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Tun und so auch in der Methodik seines Lernens. Was dem einen hilft, macht den anderen vermutlich fuchsteufelswild, deswegen gebe ich hier nur ein paar ganz allgemeine Lerntipps beziehungsweise Vorschläge, wie man seinen Lerntyp herausfinden kann.

Ein Tipp, der eigentlich immer hilft, ist, sich seinen Lernstoff in kleine Häppchen aufzuteilen. Wenn ihr also eure groben Überthemen notiert habt, unterteilt diese nochmal in kleinere Unterthemenbereiche, die ihr dann der Reihe nach bearbeitet. So wird es nicht zu viel auf einmal und kleine, motivierende Erfolgserlebnisse sind gesichert.

Pausen sind extrem wichtig beim Lernen. Lernt auf keinen Fall länger als 90 Minuten am Stück und macht dann zwischen 15 und 30 Minuten Pause. Eine solche „90-30“-Einheit solltet ihr auch maximal dreimal hintereinander machen. Danach steht erstmal eine Relaxphase von mindestens einer Stunde an, in der ihr möglichst etwas komplett anderes machen solltet, um euren Kopf frei zu bekommen.

Um gut lernen zu können, solltet ihr auch auf eure jeweilige Tageszeitenaktivität achten. Manche Leute sind z.B. morgens früh direkt fit, haben dann ein tief über die Mittagszeit und abends nochmal ein kleines hoch. Andere kommen erst um die Mittagszeit richtig in die Gänge und sind dann abends total geschlaucht. Und wieder andere könnten den ganzen Tag verschlafen und sind nachts die reinsten Energiebündel. Sucht euch also eine Zeit zum Lernen, in der ihr möglichst wach und konzentriert seid.

Ebenso wichtig wie eure aktive Zeit, ist der Schlaf. Zwingt euch nicht zu lernen, wenn euch dabei die Augen zu fallen und gönnt euch genügend Schlaf – vor allem vor dem Tag der Prüfung.

Kein Zurück mehr

Der Tag der Prüfung ist da und jetzt gibt es kein Zurück mehr. Im Optimalfall könnt ihr das Ganze bereits morgens hinter euch bringen. Andernfalls habt ihr vielleicht noch mehrere Stunden zu überbrücken. Für beide Fälle gilt Folgendes: Tief durchatmen! Es geht hier nicht um euer Leben. Ihr seid gut vorbereitet und genau das solltet ihr auch ausstrahlen. Aufrechte Haltung, offener Blick. Außerdem solltet ihr die Prüfung weniger als Bedrohung, sondern mehr als Herausforderung sehen. Die Stressreaktionen des Körpers, die ihr nämlich gerade wahrnehmt sind nichts anders als unsere ureigenen Triebe, die unseren Körper zu Bestleistungen antreiben. Ihr seid ein Wolf auf der Pirsch. ^^

Tragt am Tag eurer Prüfung Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt. Frühstückt etwas Leichtes und Nahrhaftes. Trinkt genug, aber möglichst nichts mit Koffein. Und macht euch frühzeitig auf den weg, um eventuelle Verspätungen zu vermeiden.

Seid ihr immer noch nervös? Mal ganz ehrlich: Was kann schon groß passieren? Eine schlechte Note? Nicht bestanden? Davon geht die Welt auch nicht unter. Die nächste Prüfung wird besser. Im Zweitanlauf schafft ihr es ganz sicher. Und im schlimmsten Fall habt ihr herausgefunden, dass euch das betreffende Fach einfach nicht liegt und ihr – sofern ihr das beeinflussen könnt – etwas anderes machen solltet. Ihr werdet jedenfalls nicht sterben und es wird euch auch keiner den Kopf abreißen. Also Kopf hoch und ran an den Speck!

Die Zeit läuft

Während der Prüfung habt ihr vor allem eins – Zeitdruck. Deswegen ist es wichtig, dass ihr euer Vorgehen taktisch plant. Der erste Schritt bei jeder Prüfung ist, zuerst alle Aufgaben ausführlich durchzulesen. Nehmt euch die Zeit, die Klausur genau durchzugehen. Seht nach, ob die Rückseiten bedruckt sind. Manchmal sind auch die benötigte Zeit und die mögliche Punktezahl angegeben.

Wenn ihr mit eurer Inspektion fertig seid, heißt es: Prioritäten setzten. Erledigt die Aufgaben, die euch am leichtesten fallen, zuerst und begebt euch dann erst an die schwereren. Bei Punkteangaben lohnt es sich immer, zuerst die Aufgaben mit den hohen Punktzahlen anzugehen, sofern diese gut lösbar sind.

Solltet ihr während der Prüfung kurz in Panik geraten, hilft es, euch kurz mal umzuschauen. Es sind noch andere im Raum, die genau in der gleichen Lage sind wie ihr. Ihr seid also nicht allein. Atmet also tief durch und wenn garnichts hilft, wackelt ganz bewusst mit den großen Zehen. Das sendet nämlich ein Signal, das euer Gehirn nicht ignorieren kann und sorgt dafür, dass ihr wieder besser denken könnt.

Geschafft!

Wenn ihr dann fertig seid, geht nachhause und denkt am besten garnicht mehr weiter drüber nach. Egal, was ihr für ein Gefühl habt – das Ergebnis wisst ihr erst, wenn ihr es gesagt bekommt. Es bringt also nichts, sich Vorfreude oder ein schlechtes Gefühl einzureden.

Natürlich könnt ihr eurer Erleichterung oder eurem Frust – je nachdem – erstmal Luft machen, aber nach ein, zwei Stunden solltet ihr es dann auch gut sein lassen. Macht euch weder große Hoffnungen, noch schlimme Gedanken. Ihr habt jetzt keinen Einfluss mehr darauf und müsst so oder so auf das Ergebnis warten. Also gönnt euch einfach was Schönes. ^^

Ich hoffe, die Tipps helfen dem ein oder anderen weiter und wünsche euch allen viel Erfolg bei der nächsten Prüfung.

Liebe Grüße,

eure Steffie

Advertisements